Wildzählung ohne Zettelwirtschaft
Vom Notizblock zur sauberen Statistik — ein Feldbericht.

Am Ende jeder Wildzählung dasselbe Bild: ein Stapel klammer Zettel, drei verschiedene Handschriften, und irgendwer, der das Ganze am Küchentisch in eine Tabelle tippt. Die Zahlen stimmen dann ungefähr. Ungefähr ist bei einer Zählung zu wenig.
Dabei ist die Zählung draussen die eigentliche Arbeit — nicht das Abtippen danach. Genau dort setzt der digitale Weg an: erfassen, wo du zählst, und den Rest die App machen lassen.
Warum der Notizblock im Revier an Grenzen stösst
Papier wird nass, der Bleistift verwischt, und wer im Dämmerlicht schreibt, entziffert es am nächsten Tag selbst kaum. Dazu kommt das eigentliche Problem: Erfasst mehr als einer, zählt schnell jemand dasselbe Stück doppelt — oder ein Gebiet fällt ganz durchs Raster. Ein Überblick entsteht erst Tage später, wenn es zum Nachprüfen längst zu spät ist.
Erfassen, wo du zählst — auch ohne Netz
Auf dem Handy tippst du das Stück direkt ins Feld, in dem Moment, in dem du es siehst. Kein Empfang im Tobel? Egal — wildzählung speichert lokal und synchronisiert, sobald du wieder online bist. Das GPS ordnet die Sichtung dem richtigen Gebiet zu, damit hinterher nichts durcheinandergerät.

Aus Strichlisten wird ein Bild
Was früher das mühsame Abtippen war, passiert jetzt von selbst: Summen pro Art und Gebiet stehen sofort da, und für die Meldung an die Behörde exportierst du sie sauber, statt sie abzuschreiben. Über die Saison entsteht so ein Verlauf, aus dem sich wirklich etwas ablesen lässt — statt eines Stapels Zettel in der Schublade.

Häufige Fragen
Funktioniert die Erfassung ohne Empfang?
Ja. Die Eingaben werden offline gespeichert und synchronisieren automatisch, sobald wieder eine Verbindung da ist. Im Feld brauchst du kein Netz.
Wie kommen die Zahlen zur Behörde?
Über den Export: Summen pro Art und Gebiet lassen sich sauber ausgeben, statt sie von Hand in ein Formular zu übertragen.
Müssen alle Zählenden etwas bezahlen?
Nein. Alle Mitglieder eines Reviers zählen mit, ohne Seat-Limits — das Abo läuft pro Revier, nicht pro Person.